Lauf Dich jung

Laufen kann jeder, für den Einstieg ist es nie zu spät. Den Beweis liefern Marathonläufer, die die 80 oder sogar 90 bereits überschritten haben und untrainierten Youngsters locker davonlaufen, auch in Sachen Gesundheit. Bluthochdruck, Diabetes, Arthrose? Für Läufer kein Thema!

© Odilon Dimier/PhotoAlto/Corbis
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Bewegung ist das effektivste Anti-Aging-Mittel und der beste Krankheitsschutz, wie wissenschaftliche Studien immer wieder bestätigen. Sie hält Körper und Geist länger jung, gesund und leistungsfähig. Gerade Menschen, die bisher körperlich inaktiv oder bereits von Altersbeschwerden geplagt waren, profitieren enorm von einem sanften Ausdauertraining: Symptome verschwinden, Medikamente werden überflüssig und die Lebensqualität steigt.

Länger und besser leben

Wer läuft, lebt nicht nur um bis zu 6,2 Jahre länger, sondern auch besser: Eine amerikanische Langzeitstudie, die den gesundheitlichen Wert des Lauftrainings im Alter erforschte, kam zu dem Ergebnis, dass die unsportlichen Studienteilnehmer früher körperlich beeinträchtigt waren als die Referenzgruppe der laufenden Senior*innen – im Durchschnitt ganze 16 Jahre!

Regelmäßiges Laufen kräftigt den Körper und leistet einen wichtigen Beitrag zu mehr Gesundheit. Laufen schützt und stärkt das Herz und die Gefäße, reguliert die Cholesterinwerte sowie die Insulinproduktion, fördert die Durchblutung und schützt vor zahlreichen Krankheiten von Diabetes über Herz-Kreislauferkrankungen bis zu Krebs. 

Laufen trainiert darüber hinaus mentale und kognitive Fähigkeiten. Nachweislich führt es zu emotionaler Ausgeglichenheit, erhöht die Leistungsfähigkeit des Gehirns, schult Aufmerksamkeit und Konzentration, verbessert die Denkfähigkeit, hilft bei Schlafstörungen und beugt sogar Demenz vor. 

Altersgerecht und gesund trainieren

Mit steigendem Lebensalter ist es noch wichtiger, auf den Körper und seine Signale zu hören. Ein sehr sanfter Einstieg ins Lauftraining mit langsamen Einheiten steht im Vordergrund. Bei spätem Laufbeginn sollte ein ärztlicher Check den Trainingseinstieg begleiten. Außerdem braucht der Körper mit zunehmendem Alter mehr Zeit, um sich von den Belastungen zu erholen. Pausen und zusätzliche Erholungs- und Regenerationstage sind für ältere Läufer besonders wichtig. Auch das Zusatztraining (Stabilisation, Kräftigung, Elastizität und Beweglichkeit) und Ausgleichssportarten wie Gymnastik gewinnen an Bedeutung, um die Muskulatur und Beweglichkeit zu stärken.

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© Ocean/Corbis
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